TIPPS FÜR SICHERES SONNENBADEN

Beachten Sie beim Sonnenbaden einige einfache Regeln, um Ihrer Haut nicht zu schaden und leichter eine dauerhafte und gleichmäßige Sonnenbräune zu erzielen:

  • Setzen Sie sich nicht während der Mittagszeit der Sonne aus, wenn die UV-Strahlen am aggressivsten sind und der Haut am meisten schaden.
  • Es empfiehlt sich, langes Sonnenbaden zu vermeiden, besonders an den ersten Tagen, wenn die Haut empfindlicher ist.
  • Verwenden Sie stets eine hochwertige Sonnencreme oder -milch, die für Ihren Hauttyp geeignet ist, wobei Sie mit einem hohen Schutzfaktor an den ersten Tagen beginnen sollten, um dann zu einem niedrigeren Schutzfaktor an den nachfolgenden Tagen überzugehen. Tragen Sie das Produkt häufig auf.
  • Auch bei bereits sonnengebräunter Haut empfiehlt es sich, eine Schutzcreme (eventuell mit niedrigem Schutzfaktor) zu verwenden.
  • Sorgen Sie für Ihre Haut nach dem Sonnenbaden, indem Sie ihr mit einem geeigneten Après-Produkt Feuchtigkeit und Nährstoffe zuführen. 
  • Tragen Sie das Sonnenschutz- oder Après-Produkt nach dem Schwimmen oder Baden erneut auf. Sollte auf der Verpackung "wasserfest" oder "water resistant" stehen, brauchen Sie das Produkt erst nach einem längeren Bad neu aufzutragen.


Snik wünscht Ihnen gute Erholung und eine fantastische Sonnenbräune!

Suchen Sie sich das richtige Produkt für die richtige Gelegenheit aus.

Nur ausgewählte Inhaltsstoffe :

  • Hagebutten
  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • Johanniskraut
  • Avocadoöl
  • Weizenkeimöl
  • Jojobaöl
  • Kamille
  • Aloe vera
  • Ringelblume
  • Arnika

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    Entwickelt von:

    Snik® Sun Cosmetics
    Cerro Grosso s.r.l.

    Via N. Ambrogi 8
    I-06065 Passignano s.T. (PG) - Italien

    Tel. +39 075 8296150
    Fax +39 075 827117

    E-Mail: info@snikitaly.com
    Internet: http://www.snikitaly.com


     

    HAGEBUTTEN

    Herkunft
     

    Der Extrakt wird aus den Beeren der wilden Rose, auch als Hecken- oder Hundsrose bekannt, gewonnen. Ursprünglich wurden von dieser Pflanze die Blätter, die Blütenblätter und der Pollen verwendet, später auch die feuerroten, eiförmigen Beeren. 


    Eigenschaften und Anwendungsbereiche
     

    Es ist eindeutig bewiesen, dass Hagebutten reich an Vitaminen sind (A,B,C). Der Anteil von Vitamin C ist höher als in Zitrusfrüchten (beispielsweise in Orangen und Zitronen).

    Diese Tatsache erklärt auch, warum von dieser Pflanze seit langer Zeit viel Gebrauch gemacht worden ist.

    Die wissenschaftliche Forschung hat die Erfahrungswerte und die vielseitige Verwendbarkeit der Pflanze, insbesondere der Beeren, bestätigt.

    Die traditionelle Volksheilkunde nutzt Hagebutten seit jeher zur Zubereitung von Tees, Absuden und Kataplasmen.

    Der Hagebuttenextrakt findet breite Anwendung im kosmetischen Bereich, speziell zur Herstellung von Cremes, Milch und Emulsionen zur Behandlung der Epidermis. Kosmetische Versuchslabors haben bewiesen, dass Gesichtsmasken aus Hagebutten-Fruchtfleisch die Haut straffen, reinigen und dazu beitragen, ihr physiologisches Gleichgewicht wiederherzustellen.

    Die Verwendung von Hagebutten empfiehlt sich dank ihrer optimalen Verträglichkeit und Resorption besonders zur Stärkung und Straffung der Hautgewebe.

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    VITAMIN A

    Eigenschaften
     

    Vitamine sind Substanzen, die für das Wachstum und einen gesunden Stoffwechsel unerlässlich sind. Sie können vom Körper aus der Umwelt, insbesondere durch den Verzehr von Lebensmitteln, aufgenommen werden. 

    Das fettlösliche Vitamin A, ein Karotin-Derivat, ist in Fetten enthalten. Es regt das Wachstum und den Stoffwechsel der Hautgewebe allgemein, speziell des Epithelgewebes, an, fördert die Sehkraft und die Versorgung der Hornhaut mit Nährstoffen. Ein Mangel an Vitamin A bewirkt Haut-, Bindehaut- und Hornhautprobleme sowie Sehstörungen.

    Vitamin A schützt die Schleimhäute und das Epithelgewebe, indem es die Talgsekretion regelt, den Wasser-Fett-Film intakt hält, die Stärke und Dehnbarkeit der Epidermis erhöht und den Verhornungsprozess steuert.

    Vitamin-A-Mangel zeigt sich in Form einer trockenen und schuppigen Haut.


    Anwendung in der Kosmetik
     

    Es ist früh erkannt worden, dass Vitamin A einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Haut leistet, so dass bereits vor langer Zeit kosmetische Produkte mit aus Lebertran gewonnenem Vitamin A zur Behandlung von Hautproblemen verwendet wurden. Der unangenehme Geruch des Lebertrans setzte seiner Anwendung jedoch Grenzen. 

    Erst nach der Entdeckung anderer Rohstoffe haben Präparate mit Vitamin A breite Anwendung in der Kosmetik gefunden.  

    Labortests haben bewiesen, dass das tägliche Auftragen von Cremes mit Vitamin A die Zellteilung und -erneuerung der Haut anregt. Diese Tatsache ist von besonderem Interesse für die Forschungsarbeiten, die sich mit dem Altern der Haut beschäftigen, und unterstreicht die große Bedeutung, die Vitamin A in diesem Feld zukommt.

    US-amerikanische und europäische Wissenschaftler haben außerdem bewiesen, dass Vitamin A wichtige Eigenschaften zur Behebung von durch UV-Strahlen verursachten Schäden besitzt.

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    VITAMIN E

    Eigenschaften 
     

    Vitamin E hat vor allem eine antioxidierende Wirkung gegenüber den freien Radikalen, was sich in erster Linie über die mehrfach ungesättigten Fettsäuren der Zellmembrane äußert.

    In kosmetischer Hinsicht ist diese Funktion sehr wichtig, weil sie ermöglicht, die Elastizität der Haut zu bewahren und sie vor vorzeitiger Alterung zu schützen, indem sie die Zellmembran intakt hält.


    Anwendung in der Kosmetik
     

    Vitamin E ist ein feuchtigkeitsspendender Wirkstoff in den Produkten für trockene Haut. Es trägt zu einem höheren Feuchtigkeitsgehalt der Haut bei und begrenzt den Wasserverlust über die Hornschicht.

    Die feuchtigkeitsspendende Wirkung von Vitamin E ist von Pugliese untersucht worden, der den Wasserverlust über die Hautoberfläche gemessen hat. Er hat bewiesen, dass das einmalige Auftragen eines Präparats mit einem fünfprozentigen Vitamin-E-Anteil den Wasserverlust 30 Minuten nach dem Auftragen um 18% verringerte. Wurde die Anwendung vier Tage lang zweimal täglich wiederholt, konnte eine Reduzierung des Wasserverlusts von 24% erreicht werden. Diese Ergebnisse haben deutlich gemacht, dass die Versorgung der Haut mit Vitamin E zu einer feuchteren und damit zarteren Haut beiträgt.  

    Vitamin E dringt leicht in die Haut ein und wirkt im Innern der Hautschichten.

    Vitamin E findet dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaften auch in Arzneimitteln gegen Hautreizungen, Erytheme und Dermatitis Anwendung.

    Die entzündungshemmende Wirkung ist einer der Gründe, warum Vitamin E zur Zubereitung von Sonnencremes verwendet wird: Es hilft, die unangenehmen Folgen übermäßigen Sonnenbadens abzuschwächen.

    Außerdem beugt Vitamin E der Oxidierung der Inhaltsstoffe kosmetischer Produkte vor.

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    JOHANNISKRAUT

    Herkunft
     

    Möglicherweise rührt der Name daher, dass die Pflanze in der Zeit, in die der Johannistag fällt, blüht. Sie wird auch Hexenkraut genannt, weil man ihr früher exorzistische Eigenschaften zuschrieb.

    Das Johanniskraut ist eine ganz gewöhnliche Pflanze, die am Straßenrand, in Gräben und im Wald in der Nähe von Eriken wächst.

    In der Heilkunde verwendet man die gelben Blüten der Pflanze.

     

    Eigenschaften und Anwendungsbereiche
     

    Ätherisches Johanniskrautöl ist reich an Wirkstoffen dieser Pflanze.

    Im Altertum und Mittelalter schrieben Ärzte Johanniskrautextrakten harntreibende und entzündungshemmende Eigenschaften zu; sie empfohlen sie als Heilmittel gegen Atemwegserkrankungen und Geschwüre, als Desinfektionsmittel für die Harnwege sowie als Wundheilmittel.

    Die moderne Medizin erkennt die hypotonischen, antidepressiven und wundheilenden Eigenschaften von Johanniskraut an. Trotzdem findet es in Arzneimitteln heute weniger Anwendung als früher; es wird noch zur Linderung von Reizungen und Entzündungen der Schleimhäute sowie als Antiseptikum verschrieben: In Form von Tee und Öl hat Johanniskraut eine leicht betäubende Wirkung und schwächt damit die von Reizungen und Verbrennungen herrührenden Schmerzen ab.

    Im Bereich der Kosmetik wird Johanniskrautöl genutzt, um die Haut geschmeidig zu machen, erschöpfte und schlaffe Haut neu zu stimulieren und die Hautgewebe bei Rötungen wie Couperose zu lindern und zu erfrischen; Johanniskrautöl stellt also einen idealen Inhaltsstoff für Kosmetika, die dazu bestimmt sind, die Integrität der Haut wieder herzustellen, dar.

    Bei fettiger und unreiner Haut haben Lotionen und Milch mit Johanniskrautextrakten die Aufgabe, die übermäßige Talgsekretion ins Gleichgewicht zu bringen, indem sie die Haut reinigen und die durch den Talgüberschuss ausgedehnten Poren zusammenziehen. Durch das Auftragen eines Gesichtswassers kann die Wirkung noch verstärkt werden.

    Dank seiner lichtempfindlichen Eigenschaften ist Johanniskraut ein wirksamer Hilfsstoff bei der Herstellung von Sonnenschutzmitteln mit pigmentbildender Wirkung.

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    AVOCADOÖL

    Herkunft
     

    Das Öl wird aus der Avocado-Frucht (Persea gratissima) gewonnen; die Pflanze stammt wahrscheinlich aus Mexiko, ist aber heute in vielen tropischen und subtropischen Gegenden verbreitet. Die bekannte Frucht, die wegen ihres Geschmacks und ihres hohen Nährstoffgehalts sehr geschätzt wird, gedeiht an einem immergrünen Baum mit großen lederartigen Blättern und kleinen gelb-grünen Blüten. Sie weist einen delikaten und angenehmen Geruch auf.

    Die größten und bekanntesten Avocado-Plantagen befinden sich heute in Kalifornien.


    Eigenschaften und Anwendungsbereiche
     

    Die Avocado-Frucht und ihr Öl werden aufgrund ihrer hautpflegenden und -schützenden Eigenschaften in tropischen Ländern seit Jahrhunderten genutzt. Die Fettbestandteile des Öls sind zum großen Teil Triglyzeride. Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und das enthaltene Vitamin A machen Avocadoöl zu einem geeigneten kosmetischen Wirkstoff, speziell zur Versorgung der Hornschicht mit Nährstoffen.

    Im kosmetischen Bereich wird mittlerweile seit vielen Jahren das Öl der Frucht dieser exotischen Pflanze mit Erfolg eingesetzt, vor allem in den Produkten, die zur Regelung des physiologischen Gleichgewichts der Haut bestimmt sind.

    Das Avocadoöl kann als ein idealer Fettinhaltsstoff für Salben und Einreibemittel für den äußerlichen Gebrauch, für Lotionen für trockene und runzelige Haut sowie für Sonnenschutzcremes und -öle, die die Haut weich und geschmeidig machen, und Après-Produkte, die das physiologische Gleichgewicht der Haut wieder herstellen, angesehen werden.


    Verträglichkeit
     

    Das Avocadoöl ist dank seines natürlichen Ursprungs und seiner ausgeprägten Reinheit ein sicherer und zuverlässiger Rohstoff im Bereich der Kosmetik und der Arzneimittel für den äußerlichen Gebrauch. Es sind weder Gegenanzeigen noch Fälle wie Hautreizungen u.ä. bekannt, die seine Verwendung einschränken könnten.

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    WEIZENKEIMÖL

    Herkunft 
     

    Das Öl, das aus Weizenkeimen gewonnen wird, ist vor noch nicht allzu langer Zeit auf dem Markt der Kosmetik eingeführt worden, hat aber dank seiner Eigenschaften, die darin bestehen, dass das Öl der Haut Nährstoffe zuführt und sie weich und geschmeidig erhält, sofort großes Interesse erweckt und breite Anwendung zur Behandlung der Haut gefunden.


    Eigenschaften und Anwendungsbereiche 
     

    Aufgrund des hohen Gehalts an hautfreundlichen Inhaltsstoffen wie ungesättigte Fettsäuren, phosphorhaltige Fette und Vitamine bietet das Weizenkeimöl interessante Ergebnisse bei kosmetischen Anwendungen.

    Es empfiehlt sich sein Einsatz bei der Herstellung von Cremes, die die Haut weich und geschmeidig erhalten sollen, von Massagecremes, von Produkten für trockene und gealterte Haut und zur Bekämpfung von Hautfalten.

    Im Bereich der Kosmetik kennzeichnen die kräftige orangene Farbe und das Fehlen von Konservierungsstoffen das Weizenkeimöl.

    Im Bereich der Arzneimittel für den äußerlichen Gebrauch wird es in Form von Wundölen und Heilsalben verwendet.


    Verträglichkeit
     

    Das Weizenkeimöl ist dank seines natürlichen Ursprungs und seiner ausgeprägten Reinheit ein sicherer und zuverlässiger Rohstoff im Bereich der Kosmetik und der Arzneimittel für den äußerlichen Gebrauch. Es sind weder Gegenanzeigen noch Fälle wie Hautreizungen u.ä. bekannt, die seine Verwendung einschränken könnten.

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    JOJOBAÖL

    Herkunft
     

    Das Öl wird aus dem Samen der Beeren eines wild wachsenden Strauches, dem Jojoba-Strauch (Simmondsia chínensis) gewonnen, der in Mexiko und angrenzenden Ländern beheimatet ist. Heute kommt der Jojoba-Strauch auch in Israel (in der Negev-Wüste) und in Pakistan vor, wo er mittlerweile auch angebaut wird.

    Es handelt sich um einen immergrünen Busch, der sehr widerstandsfähig gegen Trockenheit ist. Seine Beeren enthalten Samen, aus denen nach ihrer Trocknung und Zerkleinerung durch Kaltpressen oder mit Hilfe von geeigneten Lösungsmitteln das Öl gewonnen wird.

    Jojobaöl und -extrakt weisen eine hellgelbe Farbe und einen schwachen, nicht unangenehmen Geruch auf.


    Eigenschaften und Anwendungsbereiche 
     

    Dieses Öl ist seit alters her bekannt. Die Ureinwohner der Gegenden, in denen die Pflanze beheimatet ist, haben nicht nur die schmackhaften und nährstoffreichen Beeren gegessen, sondern auch die Samen gemahlen, um aus ihnen Öl zu Heilzwecken (bei Verbrennungen, Verbrühungen und Verletzungen sowie bei Sonnenbrand) und zur Schönheitspflege (als Haar- oder Hautpflegeöl) zu gewinnen.

    Heute ist Jojobaöl in Shampoos und Spülungen für weiche und glänzende Haare, in Cremes für sanfte Haut, in Massagecremes und -ölen und in Cremes zum Schutz empfindlicher Haut (zum Beispiel in Produkten für Kinder) enthalten.

    Es ist auch ein idealer Bestandteil in Badeölen, in Lippen- und Gesichtsstiften aller Art und in Make-up-Produkten (zum Beispiel als Pigmentbindestoff).


    Verträglichkeit
     

    Das Jojobaöl ist dank seines natürlichen Ursprungs und seiner ausgeprägten Reinheit ein sicherer und zuverlässiger Rohstoff im Bereich der Kosmetik und der Arzneimittel für den äußerlichen Gebrauch. 

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    KAMILLE

    Herkunft
     

    Die Kamille (Camomilla volgare oder Matricaria Camomilla) ist eine ganz gewöhnliche Pflanze, die am Rande von Getreidefeldern und an sonnigen und unbewirtschafteten Stellen wächst.

    Die seit dem Altertum als Heilpflanze bekannte Kamille kennzeichnet sich durch den angenehmen und charakteristischen Duft ihrer kleinen gelb-weißen Blüten, die nach ihrer Trocknung außer zur Tee-Zubereitung zur Gewinnung von Wirkstoffen genutzt werden, die im pharmazeutischen und kosmetischen Bereich Anwendung finden.


    Eigenschaften und Anwendungsbereiche
     

    In der Kamille ist ein ätherisches Öl enthalten, das Azulen-Verbindungen und Bisabolol zu seinen wichtigsten Wirkstoffen zählt, auch wenn nicht verschwiegen werden darf, dass die genaue Zusammensetzung und die Mengenanteile der einzelnen Wirkstoffe, die von der Herkunft und der Erntezeit der Blüten abhängen, wissenschaftlich noch nicht genau untersucht worden ist.

    Die Wissenschaft schreibt den enthaltenen Wirkstoffen entzündungshemmende und antiallergische Eigenschaften zu. Außerdem tragen sie zur Wiederherstellung von beschädigtem Hautgewebe bei.

    Die Volksheilkunde hat seit jeher von der Kamille viel Gebrauch gemacht. Allgemein anerkannt sind ihre beruhigende, wundheilende und lindernde Wirkung im Falle von Hautrötungen. Ferner wirkt sie auch leicht krampflösend und antineuralgisch.

    Weithin bekannt ist die Nutzung der Kamille für Beruhigungs- und Verdauungstees, aber auch zur Besänftigung der Haut, als abschwellendes Mittel bei geröteten und müden Augen und in Shampoos zum Aufhellen der Haare. Außerdem wurde die Kamille bereits vor Jahrhunderten genutzt, um sich im Sommer durch das Einreiben der Haut mit ihren Blüten vor Insektenstichen zu schützen und Motten von Kleidungsstücken fernzuhalten, indem die getrockneten Blüten in Stoffsäckchen als Mottenvertreibungsmittel in den Wäscheschrank gelegt wurden.

    Hinsichtlich der Körperpflegeprodukte sind Kamillenextrakte wichtige Inhaltsstoffe in Cremes und Lotionen zum Lindern von Hautreizungen und -entzündungen (also für Produkte, die zur Behandlung empfindlicher und leicht reizbarer Haut bestimmt sind) sowie in besonders sanft reinigenden Körperpflegemitteln (beispielsweise zur Intimhygiene). Zu diesen Zwecken können andere Pflanzenextrakte mit der Kamille vorteilhaft kombiniert werden, die eine gleichermaßen anerkannte beruhigende, schmerzlindernde und erfrischende Wirkung besitzen (wie zum Beispiel Ringelblume, Hamamelis, Rosskastanie usw.).

    Interessant ist die Verwendung von Kamillenextrakten zur Herstellung von Lotionen mit niedrigem Alkoholgehalt zur Reinigung der Haut (zur Porenerweiterung und -reinigung) und zu ihrer Vorbereitung für eine anschließende Behandlung mit Pflegemilch oder Feuchtigkeits- und Nährcremes.

    Die gleiche Wirksamkeit kann man den kosmetischen Produkten auf der Basis von Kamillenextrakten zuschreiben, die zur äußerlichen Behandlung von Akne und Couperose bestimmt sind. Aufgrund ihrer beruhigenden Wirkung und ihrer Eigenschaft, die Hautgewebe wieder herzustellen, empfehlen sich Kamillenextrakte zur Verwendung in After-shave- und Après-Sun-Lotionen sowie in Körperpflegeprodukten für Kinder (Reinigungsmittel, Öle, Cremes). 

    Weit verbreitet ist auch die Verwendung von Kamillenderivaten im Bereich der Haarbehandlung (sowohl in erfrischenden Shampoos und zum Aufhellen der Haare als auch gegen Rötungen und Ausschlag gereizter Kopfhaut). 

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    ALOE VERA

    Herkunft
     

    Die Herkunft des Namens ist sicherlich im östlichen Mittelmeerraum zu suchen: entweder stammt er von dem griechischen Wort "alos" (Meer) ab und deutet so darauf hin, dass die Pflanze in der Nähe des Meeres wächst, oder er bezieht sich auf das arabische Wort "alua" (bitter) - bitter wie der Saft der Pflanze.

    Die Aloe ist eine Sukkulente, die aus tropischen und subtropischen Ländern (vor allem Südafrika) stammt.

    Der dickflüssige und klebrige Saft, der für den Handel verwertet wird, erstarrt und kristallisiert sich leicht, und wird in mühevoller Handarbeit aus den Blättern der Pflanze gewonnen.

    Seit Jahrhunderten wegen ihrer heilenden Eigenschaften bekannt, ist die Echte Aloe für lange Zeit nur begrenzt verwendet worden, da der Saft aufgrund seiner aktiven Prinzipien nur schwer zu konservieren war; durch moderne Techniken ist es heute möglich, diese heilenden Eigenschaften der Aloe Vera vollständig zu erhalten und endlich die Wirkstoffe für die Medizin und die Kosmetik zu nutzen.


    Eigenschaften und Anwendungsbereiche
     

    Die Aloe Vera ist seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt.

    Mit Sicherheit kannten und benutzten bereits die Ägypter, die Chinesen und antike arabische Völker die Aloe Vera. Dioskurides (100 n.C.) erwähnt sie in seinem Traktat über die Heilkräuter, und auch Aristoteles riet Alexander dem Großen, die Verletzungen der Soldaten seines Heeres mit dem Saft der Aloe zu heilen.

    In den Evangelien (Johannes 19, 39) wird berichtet, dass ein Gemisch aus zerstoßenen Aloeblättern auf die Wunden des Körpers Christi nach der Kreuzabnahme gestrichen wurde, um sie zu verschließen.

    In moderner Zeit haben zwei bedeutende Ereignisse dazu beigetragen, dieses uralte Heilmittel wieder zur Geltung zu bringen: die Entdeckung der Röntgenstrahlen und die Explosion der ersten Atombomben. Es ist bekannt, dass Röntgenstrahlen und radioaktive Strahlung bei Personen, die ihnen ausgesetzt sind, schwerste Verbrennungen und Hautschäden hervorrufen. In beiden Fällen waren die Resultate erstaunlich, die nach einer Behandlung der betroffenen Personen mit Aloesaft erzielt worden sind.

    Ein amerikanischer Chemiker, Rodney M. Stockton, der persönlich 1942 in Florida die Wirksamkeit des Aloesafts bei schweren Verbrennungen durch Sonnenstrahlen experimentieren konnte, entwickelte einige Jahre später eine Methode zur Herstellung und Stabilisierung des Produkts, um es jederzeit für die Behandlung von Verbrennungen und Verletzungen zur Verfügung zu haben.

    In den 70er Jahren ist das Interesse an der Aloe Vera deutlich gestiegen, nicht nur als pharmazeutischer Wirkstoff, sondern auch aufgrund der Verwendung im Bereich der Kosmetik.

    Die Substanz wird im medizinischen Bereich zur Heilung von Verbrennungen, Hautentzündungen und Hautgeschwüren angewandt, bei denen die Aloe Vera die Schmerzen lindert und die Heilung und Neubildung der Gewebe beschleunigt.

    Da sich nach der Anwendung von Aloe Vera im medizinischen Bereich keinerlei negative Nebenwirkungen gezeigt hatten, ging man dazu über, dieses interessante Naturprodukt auch in der Kosmetik anzuwenden.

    Die gleichen Vorteile, die sich aus der Anwendung der Aloe Vera in der Pharmazeutik ergaben, wurden und werden natürlich ebenso im Bereich der Kosmetik genutzt. So werden in modernen, kosmetischen Rezepten die Extrakte der Aloe Vera in Produkten zum Erfrischen, Glätten, Aufhellen und Lindern von Schmerzen der Haut mit Erfolg genutzt. Sie kommen also in Produkten vor, die dazu dienen, unangenehme Empfindungen der Haut oder der Schleimhäute abzuschwächen.

    Die Verwendung ist nicht nur für die Herstellung von Creme, Reinigungsmilch und Körper- oder Gesichtslotionen vorgesehen, sondern auch für Deodorants und schweißhemmenden Produkten; bei den letzteren werden auch die bereits erwähnten antibakterischen Eigenschaften der Derivate dieser Pflanze genutzt.

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    RINGELBLUME

    Herkunft
     

    Es handelt sich um eine grasartige, wild wachsende Pflanze, die jedoch heute zu floristischen und pharmazeutischen Zwecken gezüchtet wird.

    Zur Gewinnung der in der Ringelblume enthaltenen Wirkstoffe werden im Allgemeinen die Blüten verwendet.


    Eigenschaften und Anwendungsbereiche
     

    Die Ringelblume wurde in der Volksheilkunde als schmerzstillendes und in pharmazeutischen Präparaten als abschwellendes Mittel verwendet.

    Uralt ist auch die Praxis, destilliertes Wasser der Ringelblume gegen Entzündungen der Augen und der Lider anzuwenden.

    Im kosmetischen Bereich werden Ringelblumenderivate vor allem in Präparaten, die die Haut geschmeidig erhalten und schützen, verwendet.

    Daher sind die kosmetischen Produkte, die Ringelblumenextrakte enthalten, für die Behandlung von empfindlicher, geröteter und rissiger Haut bestens geeignet.

    Mit Hilfe moderner Rezepte auf Basis von Ringelblumenextrakten entstehen Präparate für Kinderhaut, Rasierwasser, Reinigungsprodukte für empfindliche Haut (z.B. neutrale Seife) und Sonnenschutzmittel.

    Eine der neuesten Anwendungsmöglichkeiten von Ringelblumenextrakten besteht in den sogenannten "Zahnfleischpasten", d.h. in Zahnpasten, die auf das Zahnfleisch einwirken.

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    ARNIKA

    Herkunft
     

    Die Arnika wächst vor allem im Gebirge, zum Beispiel auf den Wiesen und in den Gebirgswäldern des Apennins. Eine größere Höhe über dem Meeresspiegel steigert ihren Duft. Das Pulver der getrockneten und zerriebenen Pflanzen kann den Niesreiz anregen.

    Für Arzneimittel werden die Blüten verwendet, aus denen ätherische Öle gewonnen werden, die entzündungshemmend wirken.


    Eigenschaften und Anwendungsbereiche
     

    Für medizinische Anwendungen wird das Öl der Arnika verdünnt, da es starke Hautreizungen, bis hin zu schweren Rötungen, bewirken kann.

    Für die äußerliche Anwendung erweist sich die Arnika als wirkungsvoll bei traumatischen Verletzungen (Prellungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Muskelzerrungen) sowie Muskel- und Knochenerkrankungen (wie z.B. Gelenkentzündungen, Halsstarre usw.).

    Aus Vorsicht und wegen der unerläßlichen ärztlichen Kontrolle, der man sich unterziehen sollte, darf die Arnikatinktur wegen ihrer möglichen hautreizenden Wirkung nicht wahllos angewendet werden; heute ist der Hausgebrauch dieser Substanz nicht mehr üblich. Es bleiben jedoch unter ärztlicher Kontrolle die innerliche Anwendung von Arnikaextrakten in kleinen Dosen bei Sodbrennen, Magenstörungen oder als Fiebermittel, und die äußerliche Anwendung bei Hautbehandlungen gegen Ekchymosen, traumatische Verletzungen usw.

    Auf dem Gebiet der Kosmetik finden Arnikaextrakte wegen ihrer hautstraffenden und -anregenden Wirkung Anwendung.

    Ihre Verwendung ist daher für Massagecremes, hautstraffende Schaumbäder, Lotionen und Cremes für blasse, atrophische Haut (um einen dunkleren Teint zu erzielen) vorgesehen.

    Für diese Anwendungen sind Mischungen von Arnikaextrakten mit anderen Pflanzenextrakten ähnlicher Art besonders geeignet (wie z.B. Thymian, Salbei, Birke usw.).

    Auch in Haarbehandlungsprodukten (z.B. Shampoos und Lotionen) können Arnikaextrakte verwendet werden, um den Blutkreislauf der Kopfhaut anzuregen.

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